Methodik

Wie TradingBrief-Briefings entstehen, was eine Einschätzung bedeutet und wie die öffentliche Empfehlungshistorie bewertet wird.

Wie die Briefings entstehen

TradingBrief deckt 17 Märkte ab: drei US-Indizes (S&P 500, Nasdaq 100, Dow Jones), drei europäische Indizes (DAX 40, FTSE 100, CAC 40), drei Rohstoffe (Gold, Silber, Rohöl), zwei Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum) sowie sechs Währungspaare.

Werktags werden drei Sessions erzeugt, jeweils zur Berliner Zeit: Europa-Eröffnung (ca. 05:25 Uhr), US-Eröffnung (ca. 15:15 Uhr) und Handelsschluss (ca. 22:15 Uhr). Am Wochenende laufen ausschließlich Bitcoin und Ethereum weiter, da deren Märkte rund um die Uhr handeln — zweimal täglich, ca. 09:00 und 21:00 Uhr Berliner Zeit. Für alle anderen Märkte ruht der Handel am Wochenende; ein Briefing dafür wäre lediglich veralteter Inhalt, der als aktuell ausgegeben würde.

Live-Kurse stammen vom Broker IG.

Die Analyse wird KI-generiert (Kennzeichnung gemäß EU AI Act): Jedes Briefing entsteht durch ein Sprachmodell aus der Claude-Familie von Anthropic auf Basis aktueller Marktdaten und öffentlich zugänglicher Informationen. Vor der Veröffentlichung findet keine redaktionelle Prüfung durch einen Menschen statt.

Was eine Einschätzung bedeutet

Jedes Briefing trägt eine Einschätzung: Bullisch, Neutral oder Bärisch.

Die Einschätzung bezieht sich auf den in der Empfehlung selbst genannten Zeithorizont. Sie ist eine Ansicht über die wahrscheinliche Richtung — keine Handelsanweisung, keine Kursgarantie und keine auf die individuelle Situation zugeschnittene Anlageberatung.

Wie die Erfolgsbilanz bewertet wird

Jede veröffentlichte Empfehlung wird nach einer festen Regel bewertet:

  1. Der Einstiegskurs ist genau der Kursdatensatz, aus dem das Briefing tatsächlich erzeugt wurde — nie nachträglich neu abgerufen.
  2. Der Zeithorizont wird aus dem Text der Empfehlung selbst geparst; bei einer Zeitspanne ("1–2 Wochen") zählt die obere Grenze.
  3. Das Zieldatum ergibt sich aus Veröffentlichungsdatum plus Zeithorizont in Tagen.
  4. Der Ausstiegskurs ist der letzte Tagesschlusskurs am oder vor dem Zieldatum.
  5. Die Bandbreite ist der Median der absoluten täglichen Renditen dieses Marktes, multipliziert mit der Quadratwurzel der Handelstage im Zeithorizont — berechnet über die gesamte verfügbare Schlusskurs-Historie des jeweiligen Marktes, nicht nur über das Horizont-Fenster.
  6. Ein Treffer liegt vor, wenn die tatsächliche Kursbewegung auf der von der Einschätzung behaupteten Seite dieser Bandbreite liegt; der Rand der Bandbreite zählt zugunsten der Einschätzung. Bullisch trifft, wenn die Bewegung die Bandbreite nach oben überschreitet; bärisch trifft, wenn sie die Bandbreite nach unten unterschreitet; neutral trifft, wenn die Bewegung innerhalb der Bandbreite bleibt.

Grenzen dieser Erfolgsbilanz

Warum keine Erfolgsquote angezeigt wird

TradingBrief veröffentlicht die Empfehlungshistorie — nicht eine aggregierte Trefferquote.

Grund: Bei der aktuellen Stichprobengröße ist die beobachtete Quote statistisch nicht von einem Zufalls-Basiswert unterscheidbar. Über ein kurzes Beobachtungsfenster wird eine reine Kennzahl zudem stärker von der allgemeinen Marktrichtung geprägt als von der Qualität der einzelnen Einschätzungen.

Eine Kennzahl wird erst veröffentlicht, sobald sie statistisch belastbar ist.

Regulatorische Einordnung

Die Empfehlungshistorie wird im Einklang mit den Anforderungen der EU-Marktmissbrauchsverordnung an Anlageempfehlungen (Art. 20 MAR i. V. m. Delegierter Verordnung (EU) 2016/958) aufbewahrt und zugänglich gemacht.

Die Inhalte sind Information, keine Anlageberatung. TradingBrief nimmt keine Geeignetheits- oder Angemessenheitsprüfung der einzelnen Nutzerin oder des einzelnen Nutzers vor und beansprucht keine Zulassung, Registrierung, Aufsicht oder Genehmigung durch eine Finanzaufsichtsbehörde.

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