DAX 40
BärischArchivierte Analyse vom 20. Juli 2026, 13:19 Uhr
Kernaussage
Der DAX befindet sich zwischen einem stabilen strukturellen Aufwärtstrend (UBS-Upgrade für europäische Aktien, EZB-Zinssenkungs-Optionalität) und einem intensivierenden US-Iran-Geopolitik-Schock, der die Ölpreise treibt, deutsche Industrieunternehmen belastet und Inflationsängste neu entfacht — der 50-Tage-EMA bei 24.830 ist der letzte technische Puffer vor einer tieferen Korrektur.
Der DAX ist von seinem Allzeithoch von 25.900,10 (6. Juli) um etwa 1.100 Punkte in drei aufeinanderfolgenden Verlustsessions gefallen, notiert unterhalb der psychologisch kritischen Marke von 25.000 und bedroht nun den 50-Tage-EMA bei etwa 24.830.
Grösstes Risiko
US-Iran-Golfkonflikt-Eskalation & Ölpreisanstieg
Die Wiedereinführung einer Seeblockade iranischer Häfen durch Präsident Trump und eine vorgeschlagene 20%-Transitgebühr für die Straße von Hormuz riskieren einen weiteren Anstieg der Brent-Rohölpreise, was deutsche Industriemargen direkt belastet und Bedenken bezüglich einer EZB-Zinserhöhung über der aktuellen Rate von 2,25% neu entfacht.
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